Ein Film von Paul Hoffmann

Ein junger Mann versteckt in einem kleinen Dorf den letzten Flüchtling Europas – während mysteriöse Zeichen und ein Blackout bei den Nachbarn eine mörderische Paranoia auslösen.

Genre
Polit-Thriller
Status
Post Produktion

Länge
78 min
Sprache
German

Regie und Buch
Paul Hoffmann

Co-Produzent
Million Pictures GmbH

Executive Producer
Fynn Behrendt
Lotte Friedenberger

Szenenbild
Mara Wüst
Sound Supervisor
Jaime Bustamente

Kamera
Jana Pape
Musik
Cloud Trips

CAST

Dominikus Weileder Dominikus Weileder © Puria Safary
Dietmar Wunder Dietmar Wunder © krohnphoto.com
Yunior Lee Cabada Yunior Lee Cabada © Tim Zoidl 2022
Sylvia Mayer Sylvia Mayer © SabrinaLewe
Nyamandi Adrian Nyamandi Adrian © Foto
Kilian Land Kilian Land © Jeanne Degraa
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DOMINIKUS WEILEDER

Rolle: David (HR)

Bekannt aus: Im Westen nichts neues (2022), Bibi & Tina (2020-2022), Jenseits der Spree (2025)

Schon während seines Schauspielstudiums an der Hochschule Ernst Busch in Berlin spielte Dominikus Weileder in verschiedenen hochkarätigen deutschsprachigen Kino- und Streamingproduktionen mit. 2024 spielte er beim Berliner Ensemble in Max Lindemanns Inszenierung von Bertolt Brechts „Mann ist Mann“. Seit dem Abschluss des Schauspielstudiums 2025 ist Weileder Ensemblemitglied am Münchner Residenztheater.

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DITMAR WUNDER

Rolle: Manfred

Bekannt aus: The Spawn (2023), Not Worth A Bullet (2010); deutsche Stimme von Daniel Craig, Adam Sandler und Don Cheadle

Ditmar Wunder arbeitet seit vielen Jahren als Schauspieler und Sprecher für Film, Fernsehen und Hörbücher. Einem breiten Publikum ist er vor allem als deutsche Synchronstimme von Daniel Craig bekannt, den er seit Casino Royale spricht. Darüber hinaus leiht er zahlreichen Schauspielern seine Stimme und ist in der deutschen Synchron-Szene fest etabliert.

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YUNIOR LEE CABADA

Rolle: Iko (HR)

Bekannt aus: Bleeding Love (2023), On the Name of the Father (2023)

Yunior Lee Cabada spielte unter anderem in der Pilotfolge Bleeding Love sowie im Kurzfilm On the Name of the Father. Neben seiner Arbeit beim Film ist er regelmäßig in Commercials zu sehen.

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SYLVIA MAYER

Rolle: Frau Marlies

Bekannt aus: Münter & Kandinsky (2023), Immenhof (2021)

Sylvia Mayer spielte unter anderem in Serien wie Sturm der Liebe und Hubert ohne Staller mit. Ihre Schauspielausbildung absolvierte sie an der Akademie für Darstellende Kunst Bayern und ergänzte diese durch Programme am Edgemar Center for the Arts in Los Angeles.

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NYAMANDI ADRIAN

Rolle: Aza

Bekannt aus: Deine Farbe, Sam – Ein Sachse

Nyamandi Adrian wurde für Leistung in dem Film „Deine Farbe“ mit mehreren Preisen ausgezeichnet und war in der Serie „Sam – Ein Sachse“ auf Disney Plus zu sehen. Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Neben seiner Arbeit vor der Kamera tritt er auch regelmäßig auf der Theaterbühne auf.

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KILIAN LAND

Rolle: Olaf

Bekannt aus: Der Sukkubus (2017), Altes Land (2020), Der Prank (2024)

Kilian Land war als Schauspieler nicht nur vor der Kamera aktiv, sondern stand schon auf diversen renommierten Theaterbühnen. Er war Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden und am Düsseldorfer Schauspielhaus, bevor er an die Bühnen Bern wechselte. Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschule in Leipzig.

SYNOPSIS

In die schwarze Nacht – Der Anfang zwanzigjährige David lebt noch immer bei seinem Vater in einem idyllischen deutschen Dorf. Nach dem Ende seiner Beziehung und mehreren gescheiterten Versuchen, das Dorf zu verlassen, fühlt sich David orientierungslos und weiß nichts mit seinem Leben anzufangen. Sein Vater begegnet ihm mit Kälte und subtiler Verachtung vor seiner Untätigkeit.

Zur gleichen Zeit erreicht Iko, ein junger Mann, nach einer traumatischen Flucht das Dorf. Verletzt und erschöpft schlägt er sich durch die gepflegte Umgebung, in der er von Beginn an als Fremdkörper wahrgenommen wird. Als Iko und David sich zufällig begegnen, hat David Mitgefühl und beschließt, Iko in der Scheune seiner Eltern zu verstecken.

Zwischen den beiden jungen Männern entsteht eine vorsichtige Nähe. Iko erzählt von seiner Flucht, vom Verlust seines besten Freundes und von der Hoffnung auf ein neues Leben im Norden Europas. David sieht in Iko einen faszinierenden Gegenentwurf zu seiner eigenen Passivität. Gleichzeitig verunsichert ihn die Angst vor den Konsequenzen, sollte Ikos Anwesenheit entdeckt werden.

Währenddessen wird das Dorf von einer Reihe rätselhafter Vorfälle beunruhigt. Die Fachwerkhäuser des Dorfes werden von einem immer wieder auftauchenden, mysteriösen Symbol überzogen. Das Fenster der Dorfkirche wird über Nacht zerstört. Gerüchte über Einbrüche und Sabotage verbreiten sich.

Unter der Führung der erfolgreichen Rechtsanwältin Frau Marlis formiert sich eine Gruppe von Dorfbewohnern, die Ordnung und Sicherheit herstellen will. Die Stimmung kippt, Misstrauen und Aggression nehmen zu.

Eines Abends kommt es im ganzen Dorf zu einem Blackout. Die Gruppierung rund um Frau Marlis ist fest überzeugt, dass hinter allem eine fremde Kraft steckt. In der Dunkelheit des Blackouts beginnt eine Hetzjagd durch das Dorf. Iko wird schließlich entdeckt und gerät ins Fadenkreuz der Dorfgemeinschaft. David steht vor der Entscheidung, offen zu Iko zu stehen oder sich der Gemeinschaft anzuschließen. Im Moment der Konfrontation versagt David: Statt sich schützend vor Iko zu stellen, verhält er sich passiv und lässt ihn im Stich.

Iko kann verletzt entkommen und verschwindet. Nach Ikos erneuter Flucht geht der Strom wieder an und es wird klar, dass der Stromausfall auf einen technischen Defekt zurückzuführen ist. Mehr noch, es kommt heraus, dass David für die Vorfälle im Dorf verantwortlich ist.

David, gequält von Schuldgefühlen, realisiert, dass er aus Angst, Stellung zu beziehen Iko veraten hat. Nun muss er sich entscheiden, ob er ängstlich wegschaut oder zu endlich zu seinem Freund stehen kann.